Zugegeben: ich weiß nicht wie viele Gels und Riegel und Pulver ich in den letzten Jahren so konsumiert habe. Und irgendwie bleibt man ja dann doch bei der einen Marke hängen, die man am besten verträgt oder die man über die Jahre einfach gewohnt ist. Das ist auch gut so: denn die Nahrungsaufnahme während eine Laufs muss schließlich passen. Bei einem Rennen gilt ohnehin: bloß keine Experimente!

Ich muss aber auch dazusagen, dass ich generell keine Probleme mit dem Essen während eines Laufes oder Rennens habe und mein Magen bisher noch nie rebelliert hat. Außer bei Radieschen wie hierletzt beim Chiemgau Trail Run. Zusammen mit einem Gel. Geht gar nicht. Wahrscheinlich ohne Gel aber auch schon grenzwertig.

Meltonic Starterpaket

Rein optisch kommen die Produkte von Meltonic recht sympatisch rüber. Und das nicht wegen der abgebildeten Biene. Gesund, frei von künstlichen Zusätzen. Ich habe gleich die Assoziation mit einem Naturkostladen. Mir gefällts. Aber das mit der Verpackung ist ja nicht so wichtig.

Im Starterpaket enthalten sind: Getränkepulver, Gels und Riegel. Eine Trinkflasche gibt es auch noch dazu.

Getränkepulver

Die Pulver in den Geschmacksrichtungen Zitrone und Minze sind leicht löslich und nicht zu süß. Der Minzgeschmack ist mal richtig cool. Hatte ich bisher bei Sportgetränkepulvern auch noch nicht. Leider. Ist wirklich erfrischend und geschmacklich echt was anderes.

Riegel

Die Riegel gibt es in den Geschmacksrichtungen Feige, Rosine, Aprikose, Cranberry und Pistazie und sie sind eher süß. Manche davon sehr süß. Aprikose zum Beispiel erinnerte mich sofort an einen Block Traubenzucker. Man schmeckt die Süße des Honigs jedenfalls deutlich heraus. Die Früchte lassen sich geschmacklich ganz klar zuordnen. Was super ist, ist die Konsistenz. Die Masse ist nicht klebrig. Weder im Mund noch an den Fingern. Eine ganz klare Textur der Früchte. Locker, aber nicht zu krümelig. Die Riegel essen sich super, auch während dem Laufen.

Gels

Auch hier gilt: man schmeckt den Honig. Anders als bei den Riegeln sind die Gels nicht zu süß. Sie sind nicht so dickflüssig wie andere Gels, bei denen man sofort einen Schluck Wasser braucht. Dennoch: nachspülen ist obligatorisch. Einziges Manko: öffnet man die Gels, dann hat man den kleinen, perforierten Abriss in der Hand. Da gibt es andere Hersteller, die im Sinne der Natur besser mitgedacht haben. Aber unsere Verantwortung auf andere abschieden, ist auch falsch. Der Müll geht sowieso mit. Ist doch klar.